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Kulturspur
>> 06.08.2011, KalkDie Kunst- und Kulturszene in Ehrenfeld, der Südstadt und dem Belgischen Viertel haben wir bereits auf zahlreichen Streifzügen und Hausbesuchen erkundet. Was aber hat die rechte Rheinseite, die sogenannte „Schäl Sick“, neben Messerummel, Industriecharme und vergleichsweise günstigen Altbauwohnungen noch zu bieten? Blicken wir also nach Kalk, dem rechtsrheinischen Veedel mit seinem alles andere als programmatischen Namen, denn ringsherum um das Autonome Zentrum und die Halle Kalk geht es weder angestaubt noch grau zu – vielmehr wird das alte Arbeiterviertel zum immer beliebteren Standort für junge Büros und Initiativen. So hat sich hier auch kürzlich GENAU e.V. niedergelassen. Die Location wird am Wochenende unserer Kulturspur zum Außenposten für eine junge Ausstellungsreihe des altbewährten „Hug Me, Heimlich“Labels. Man darf also gespannt sein! Danach schauen wir im Büro für Brauchbarkeit vorbei, einer Art Agentur-Atelier für Medienkunst- und IT-Projekte. Das BfB ist seit 2002 zu einem wahren Kraftwerk der kreativen Quartiersentwicklung in Köln Kalk geworden. Von hier aus betreiben die vier Mitstreiter auch den Blog „Kalk Post“, auf dem die News und Aktionen der wichtigsten kulturellen Meeting Points im Veedel zusammenlaufen. Ihr seht also: auch von der Schälk Sick aus lässt’s sich prima über den Rhein schielen! Bild: Chargesheimer, Köln vom Deutzer Ufer, 1981 (RBA).
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