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'Vor dem Gesetz' mit Kasper König

23.02.2012

 

„Vor dem Gesetz“ ist die letzte programmatische Schau des nicht nur für Köln so bedeutenden Ausstellungsmachers und Direktors des Museums Ludwig: Kasper König. Der Titel bezieht sich auf Kafkas gleichnamige Parabel, in der das Gesetz einen Ort darstellt. Es gibt den Menschen, der Einlass in dieses Haus gewähren kann und den Menschen, der lebenslang um Einlass bitten wird, aber es von dem übermächtigen Türwächter nicht erhält.

Skulpturen der Nachkriegszeit verdeutlichen teils mit großem Pathos diesen Konflikt des Einzelnen gegenüber dem Staat. Zu sehen sind Demütigung, Verletzung, Schande und Mutlosigkeit. Zeitgenössische Rauminstallationen und Videos begleiten die Skulpturen als Zeugen und Mahner für unsere Jetztzeit. In diesem ästhetischen und historischen Spannungsfeld wird die Kunst zur überzeugenden Fürsprecherin für das essentielle Anliegen jeder Gesellschaft nach Menschlichkeit.

Wir sind angesprochen als Nachkriegsenkel und haben als Gesprächspartner das Kriegskind Kasper König!

 

 

Bildnachweis: Germaine Richier,Le Griffu, 1952 Bronze 89 x 98 x 85 cm, Museum Ludwig, Köln, © VG Bild-Kunst, Bonn 2011

 

 

Reihe
Studenten
Ort
Museum Ludwig
Treffpunkt
Infotheke/Kasse
Datum
23.02.2012
Beginn
16:30 Uhr
Preis
Museumseintritt, jungekunstfreunde frei!
Teilnehmer
max.25
Anmeldung bis
20.02.2012
 
KEIN EINLASS
>> 23.02.2012, Museum Ludwig

„Vor dem Gesetz“ ist die letzte programmatische Schau des nicht nur für Köln so bedeutenden Ausstellungsmachers und Direktors des Museums Ludwig: Kasper König. Der Titel bezieht sich auf Kafkas gleichnamige Parabel, in der das Gesetz einen Ort darstellt. Es gibt den Menschen, der Einlass in dieses Haus gewähren kann und den Menschen, der lebenslang um Einlass bitten wird, aber es von dem übermächtigen Türwächter nicht erhält. Skulpturen der Nachkriegszeit verdeutlichen teils mit großem Pathos diesen Konflikt des Einzelnen gegenüber dem Staat. Zu sehen sind Demütigung, Verletzung, Schande und Mutlosigkeit. Zeitgenössische Rauminstallationen und Videos begleiten die Skulpturen als Zeugen und Mahner für unsere Jetztzeit. In diesem ästhetischen und historischen Spannungsfeld wird die Kunst zur überzeugenden Fürsprecherin für das essentielle Anliegen jeder Gesellschaft nach Menschlichkeit. Wir sind angesprochen als Nachkriegsenkel und haben als Gesprächspartner das Kriegskind Kasper König! Bildnachweis: Germaine Richier,Le Griffu, 1952 Bronze 89 x 98 x 85 cm, Museum Ludwig, Köln, © VG Bild-Kunst, Bonn 2011

Infos
Ort Museum Ludwig
Treffpunkt Infotheke/Kasse
Datum 23.02.2012
Beginn 16:30 Uhr
Preis / Person Museumseintritt, jungekunstfreunde frei!
Max. Teilnehmer 25
Anmeldeschluss 20.02.2012
 
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