Zu Papier gebracht
Sammlung
18.07.2006
Sammlungen vermitteln nicht nur Vorlieben für Epochen oder Kunstrichtungen, sondern können darüber hinaus Zusammenhänge zwischen verschiedenen Künstlern und Werken aufzeigen und so neue Sichtweisen ermöglichen. Die Sammlung, welche wir dieses Mal besuchen, hat einen so engen inneren Zusammenhang, wie ihn wohl nur wenige Kunstsammlungen besitzen.
Die Kunstsammlung setzt mit Werken aus den 60er Jahren an und reicht bis in die Gegenwart. Joseph Beuys, Walter de Maria, Cy Twombly, Sigmar Polke und Jannis Kounellis sind nur einige berühmte Namen, die hier vertreten sind. Aber nicht nur die Künstler beeindrucken durch ihre Vielfalt, sondern auch die mediale Bandbreite der Werke: zwischen der unscheinbaren Zeichnung und raumgreifenden Installation findet sich hier alles wieder.
Neben der bildenden Kunst werden wir uns einem weiteren, im wahrsten Sinne des Wortes raumgreifenden Kunstwerk widmen. Anders kann man die Ansammlung unterschiedlichster Texttypen von wissenschaftlichen Abhandlungen, freien Essays, Epitaphe, Geschichten, Gesprächen, Briefen, Litaneien und Gedichten aller Epochen nicht nennen. Diese akribisch zusammengetragene Bibliothek ist das Fundament der gedanklichen Auseinandersetzung mit Kunst und bildet mit den Werken in der Sammlung einen sinnträchtigen Kontext, weshalb wir uns diesem Fundament der Sammlung und Bibliothek besonders zuwenden werden. Durch diese Verknüpfung wird uns der Sammler neue Beziehungen und alternative Deutungen gleichzeitig mit der präzisen Anknüpfung an bestehende Interpretationen der Kunstwerke näher bringen.
Dauer: ca. 2 Stunden
- Reihe
- Studenten
- Ort
- Privathaus
- Treffpunkt
- Der genaue Treffpunkt (Haltestelle Bus/Bahn) wird rechtzeitig bekannt gegeben!!
- Datum
- 18.07.2006
- Beginn
- 18:00 Uhr
- Teilnehmer
- max.20