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What a feeling
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What a feeling

06.05.2009

 

Nähe und Distanz, Körper und Gefühl – in der Kunst Maria Lassnigs (geb. 1919) gehen all diese Elemente eine unverwechselbare und unkonventionelle Verbindung einher. Als eine der ersten Künstlerinnen bearbeitete sie Themen wie Körper oder Körperlichkeit und reflektierte damit bereits sehr früh die weibliche Position in der Kunstwelt und in der Gesellschaft. Ihre sogenannten „Körperempfindungsbilder“ sind sowohl Selbstporträts als auch kritische Auseinandersetzungen mit den Bedingungen menschlicher Existenz. Dem heute allgegenwärtigen Diktat der Schönheit entgegnete Maria Lassnig die beunruhigende Welt ihrer eigenen Selbstwahrnehmung angesichts solcher Themen wie Tod, Liebe, Krankheit und Vergänglichkeit.

 

Die Retrospektive „Maria Lassnig. Im Möglichkeitsspiegel“ im Ludwig Museum setzt bei den surrealistischen Zeichnungen der späten 1940er Jahre ein und verfolgt das zeichnerische Werk von den „Körpergefühlszeichnungen“ bis hin zu den ihren Aquarellen in den 1970er und 1980er Jahren.

 

 

Reihe
stART
Ort
Museum Ludwig
Treffpunkt
Foyer
Datum
06.05.2009
Beginn
12:30 Uhr
Preis
EUR 0,-
Teilnehmer
max.5