Vom Wohnraum zum Kunstraum
Galeriebesuch
25.10.2007
Die Galeristin Marion Scharmann eröffnet am 6. Oktober die neuen Räumlichkeiten ihrer Galerie auf der Schaafenstrasse.
Thema wird ausgehend von den neuen Gegebenheiten das „alte“ Konzept des Kunstraum Scharmann sein. Die Galeristin hat dieses Konzept „Kunstraum“ mehrere Jahre gelebt. Sie wird davon berichten wie die eigenen vier Wände zum öffentlichen Ausstellungsraum werden konnten, welche besonderen Kunsterlebnisse zwischen Wohnzimmer und Küchenschrank stattfanden und wie ein Leben mit und inmitten der Kunst überhaupt ablaufen kann. Schnittstellen von privatem und beruflichem Leben sollen ebenso angesprochen werden wie innovative Konzepte Kölner Galeristen.
Raum und seine Grenzen, oder das Aufweichen eben dieser scheint Programm zu sein, denn auch inhaltlich setzt Marion Scharmann auf raumbezogene Grenzüberschreitungen. Schwerpunkt des Galerieprogramms ist die internationale zeitgenössische Kunst. Die Galerie repräsentiert KünstlerInnen, deren Arbeiten sich durch intermediale oder raumbezogenen Grenzüberschreitungen auszeichnen. Durch mediale Interaktion als auch räumliche Transformation entwickeln diese KünstlerInnen neue Bildsprachen, die zeitgenössische Sujets auf innovative Weise darstellen. Zum Zeitpunkt der Veranstaltung wird der Künstler Andreas Lorenschat präsentiert, dessen konzeptuelle Arbeiten zwischen Fotografie, Video und Text changieren und ‚Wahrnehmung’ thematisieren.
Treffpunkt für die Veranstaltung ist die neue Galerie „Marion Scharmann“ in der Schaafenstrasse 10. Nach einer dortigen Einführung legen wir einen kurzen Fußweg zu den „alten“ Räumlichkeiten zurück, um uns in den ehemaligen „Kunsträumen“ umzusehen und vor Ort über das Konzept zu sprechen.
- Reihe
- Studenten
- Ort
- Galerie Marion Sharmann, Schaafenstraße 10, 50676 Köln
- Treffpunkt
- Vor der Galerie
- Datum
- 25.10.2007
- Beginn
- 18:00 Uhr
- Preis
- 0 Euro
- Teilnehmer
- max.20