Stadt der Engel
15.09.2005
Hinrichtungsstätte und Leprosenasyl früher, Landschaftsschutzgebiet und frei zugängliches Museum heute - eine Tour durch den Melatenfriedhof beweist, dass dieser Ort nicht nur Ruhestätte war und ist.
Schon der Name des Friedhofs weist auf die ursprüngliche Funktion des Ortes hin: “malade“ bedeutet im Französischen „krank sein“ – bis 1767 war hier ein Heim für Leprakranke angesiedelt. Heute lässt sich auf dem Melatenfriedhof vor allem ein Blick in die Kunstgeschichte werfen:
Im Laufe der Zeit hielten Klassizismus, Neorenaissance, Neobarock und Neogotik Einzug auf den zahlreichen Grabstätten, Denkmälern und Skulpturen. Vor allem auf dem Hauptweg, der „Millionenallee“, kann man zahlreiche Persönlichkeiten aus der Kölner Stadtgeschichte antreffen:
Nicolaus August Otto (1832 - 1891), Horst Muys (1925 - 1970), Ferdinand Franz Wallraf (1748 - 1824), Heinrich Richartz (1795 - 1861), Maria Clementine Martin, die berühmte Klosterfrau mit dem Melissengeist (1775-1843) oder die Familie Farina mit dem Schöpfer des "Eau de Cologne“.
Unter Leitung einer professionellen Führerin begeben wir uns also diesmal an einen alten, aber dennoch höchst lebendigen Ort voller Entdeckungen.
Wann ihr euch anmelden könnt erfahrt ihr in unserem Newsletter.
- Reihe
- Studenten
- Ort
- Melatenfriedhof
- Datum
- 15.09.2005
- Beginn
- 15:00 Uhr
- Preis
- 3,5 Euro
- Teilnehmer
- max.25
- Anmeldung bis
- 11.09.2005