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Radical Advertising
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Radical Advertising

03.08.2008

 

Der Wechsel vom 20. zum 21. Jahrhundert markiert einen radikalen Paradigmenwechsel in der Werbung. Standen die 90er Jahre des 20. Jahrhunderts noch unter dem Zeichen der Globalisierung und der No-Logo Bewegung, und damit einem passiven Werbeverständnis, so erfand das frühe 21. Jahrhundert den teilnehmenden Konsumenten.

 

Den Wandel ebenso wie die komplexen Zusammenhänge von Wirtschafts-, Kultur-, Konsum- und Bilderwelten hat die zeitgenössische Kunst seit den 1980er Jahren immer wieder deutlich reflektiert. In der Ausstellung wird dies an Beispielen von Jeff Koons, Barbara Kruger und zahlreichen anderen Künstlern deutlich.

So zeigt Koons in Kunstmagazinen von ihm selbst gestaltete und geschaltete Werbung, und Barbara Kruger hat mit »I shop therefore I am« die Frage nach der Identität und Re-Präsentation in einer globalisierten Medienwelt auf den Punkt gebracht. Die Präsenz von Markenbildern und Logos werden bei Rosemarie Trockel, Sylvie Fleury oder Daniele Buetti zum Thema, der Künstler Zevs „kidnapped“ wiederum Werbefiguren inklusive Lösegeldforderung und Tom Sachs baut in Heimwerkermanier ein McDonald Restaurant nach.

So variantenreich wie die Kunstwerke sind auch die Beispiele der Werbekampagnen, die mit den Kunstwerken im Dialog stehen und von Modefirmen wie Benetton, Calvin Klein oder Prada über T-Post und Smart bis zu Kampagnen von Amnesty International reichen.

 

Mit stART treffen wir uns in Düsseldorfer NRW-Forum Kultur und Wirtschaft, um diese gattungsübergreifende Ausstellung zu besuchen. Unser Ticketpreis beinhaltet Eintritt, Führung und ein Getränk. Bei Bedarf wird eine gemeinsame Anreise per Bahn organisiert (wir bitten um Kurzmitteilung per mail an start-freunde@web.de; die Kosten hierfür müssen selbst getragen werden).

 

Reihe
stART
Ort
NRW-Forum Kultur und Wirtschaft, Düsseldorf
Treffpunkt
Foyer
Datum
03.08.2008
Beginn
14:00 Uhr
Preis
EUR 13,-
Teilnehmer
max.25