Produzenten, Auftraggeber & Mäzene
03.12.2009
Wohl jedem mag die alte Volksweisheit „wes Brot ich ess, des Lied ich sing“ bekannt sein. Künstler lebten viele Jahrhunderte lang von den Aufträgen der Einflussreichen und Mächtigen, die mit beauftragten und bezahlten Kunstwerken ihren Reichtum und ihre Macht darzustellen wussten. Doch reicht dieser Umstand aus, um das alte Schreckgespenst des fremdbestimmten Künstlers zu beschwören? Geschah dies unter dem Diktat des Geldbeutels oder war dies eine äußerst gut durchdachte Zusammenarbeit?
An der Schwelle vom Mittelalter zur Neuzeit brachte die Renaissance in Europa eine neue Art der Zusammenarbeit zwischen Künstler und Mäzene hervor - den intellektuellen Dialog. Bis heute bleibt jedoch ungeklärt, wer die neuen Impulse vorgab. Waren es die reichen und gebildeten Renaissance-Fürsten oder die selbstbewusst gewordenen und anerkannten Künstler? Wessen Vorstellung setzte sich am Ende durch?
Eine kritische Reflektion bietet uns die Führung von Prof. Dr. Dr. Klaus Bergdolt, Direktor des Instituts für Geschichte und Medizin in Köln, und promovierter Kunsthistoriker mit dem Schwerpunkt spätmittelalterliche und frühneuzeitliche Kunst.
- Reihe
- stART
- Ort
- Wallraf
- Treffpunkt
- Foyer
- Datum
- 03.12.2009
- Beginn
- 19:30 Uhr
- Preis
- 6,- / 12,- EUR
- Teilnehmer
- max.25
- Anmeldung bis
- 03.12.2009