Picasso+Kunstmarkt
04.11.2010
Picasso selbst hatte eine recht schlechte Meinung vom Kunstmarkt: "Ich bin kein Pessimist, ich verabscheue die Kunst nicht, denn ich könnte nicht leben, ohne ihr nicht all meine Zeit zu widmen“, so Picasso. „Doch deshalb sehe ich noch lange nicht ein, weshalb alle Welt sich die Kunst vornimmt, ihr die Beglaubigungsschreiben abverlangt und ihrer eigenen Dummheit in Bezug auf dies Thema freien Lauf lässt. Museen sind nichts weiter als ein Haufen Lügen, und die Leute, die aus der Kunst ein Geschäft machen, sind meistens Betrüger."
Selbst wenn Picassos Bilder zu seinen Lebzeiten noch lange nicht die heutigen Preise erreichten, als Künstler lebte Picasso von den Erlösen seiner Werke, er machte also selbst Geschäfte damit. Daher stellt sich durchaus die Frage, wie ambivalent sein eigenes Verhältnis zum Kunstmarkt wirklich war.
Das ganz große Geschäft mit Picasso machen dieser Tage jedoch die Auktionshäuser, die mit seinen Bildern jene Rekordpreise erzielen. Natürlich sind Echtheit und Qualität der Bilder grundlegend für die Bewertung, doch welche Mechanismen führen zu solchen Summen? Und können diese Kriterien stets garantiert werden? Tatsächlich beherrschen derzeit Skandale im Kunstmarkt die Presse und erschüttern damit das Vertrauen zwischen Museen, Galerien und Käufern.
Wir fragen in dieser Kunst+Pause gemeinsam mit Manuela Fischer, wie solche Situationen zustande kommen und was Picassos Kunst heute so teuer macht.
Im Ticket für die Kunst+Pause sind Museumseintritt, Führung sowie ein hochwertiges Lunchpaket (Vollkornbrötchen, Fruchtgetränk plus Obst) enthalten. Die Kunst+Pause wird gesponsert von teppichversand24.de.
Mehr Infos zur Kunst+Pause finden sich unter unserer Rubrik „Programm - KunstPause“.
- Reihe
- stART
- Ort
- Ludwig
- Treffpunkt
- Garderobe
- Datum
- 04.11.2010
- Beginn
- 12:30 Uhr
- Preis
- EUR 4,- (Mitglieder) / EUR 7,- (Nichtmitglieder)
- Teilnehmer
- max.25
- Anmeldung bis
- 03.11.2010