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Paradise lost
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Paradise lost

19.01.2006

 

Anhand eines der berühmtesten Bilder des WRM, die „Muttergottes in der Rosenlaube“ von Stefan Lochner (um 1450), ein Inbegriff der Kölner Malerei des Mittelalters, werden wir uns der mannigfaltigen Symbolik von Paradiesgärten nähern. Vor allem Mystiker haben neben dem Hohelied des Alten Testaments mit ihrer glühenden Marienverehrung das Motiv des „Paradiesgärtlein“ inspiriert.

Der Paradiesgarten kann uns zuweilen auch als Vor-Paradies begegnen, z.B. bei Lochners berühmten „Weltgericht“. In diesem Hauptwerk spätgotischer Malerei führt der von Engeln geleitete Zug der Seligen aus dem Garten in die himmlische Stadt als endgültige Unterkunft. Erklärt wird also nicht nur die Stellung des Paradieses, sondern im weitesten Sinne auch der sogenannte Lauf der Welt.

Die zahlreichen Hinweise, die uns diese Bilder geben können, ermöglichen eine interessante und aufschlussreiche Entdeckungsreise durch die mittelalterliche zumeist christliche Kunst und geben uns gleichermaßen einen Einblick in das mittelalterliche Weltbild.

Endecke, auf welche bemerkenswert harmonische Weise mittelalterliche Meister Wirklichkeitssinn und Naturnähe mit überliefeter Symbolik und Idealität zu verbinden wussten.´

Führung: Dr. Blisniewski (Universität zu Köln)

 

 

 

 

Reihe
Studenten
Ort
Wallraf-Richartz-Museum Fondation Courboud (WRM-FC)
Treffpunkt
Foyer des Museum
Datum
19.01.2006
Beginn
16:00 Uhr
Preis
Museumseintritt (Mitglieder frei) + 3,50 Führungsentgeld
Teilnehmer
max.25
Anmeldung bis
16.01.2006