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Modefotografie als Stilleben
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Modefotografie als Stilleben

01.03.2007

 

Seitdem sich Ende des 19. Jahrhunderts die ersten Couturiers einen Namen machten, sind Schnittführungen, Nahtlinien, und viele andere Details als Element einer individuellen Handschrift bestimmbar. Dieser Handschrift widmet sich die Fotografin Christin Losta. Sie versteht die Mode als schöne Schwester der freien Künste und würdigt diese, indem sie das Innere nach außen wendet und ein Stilleben mit einer ganz eigenen Ästhetik entstehen lässt. Damit gibt sie einen Blick frei auf eine dem Betrachter meist verschlossen bleibende Welt - und auf einmal wird die Rafinesse eines Yves Saint Laurent oder die Sinnlichkeit einer Madeleine Vionnets begreifbar.

 

Seit zehn Jahren arbeitet die Fotografin mit den großen Mode- und Kostümsammlungen in u.a. Paris, New York und Köln zusammen. Die Textilrestauratoren dort erlauben Christin Losta die Drapierung der modischen Schätze nur an steifen Schneiderpuppen. Damit stellte sich also die Aufgabe, das Kleidungsstück neu zu beseelen.

Die Fotografin, die Anfang der 1980er Jahre durch erste Dokumentationen über Tanz in das Blickfeld der Öffentlichkeit geriet, widmet sich also nun der Mode. Ob das eine von dem anderen beeinflusst ist, davon könnt ihr euch gerne selbst ein Bild machen.

 

 

Reihe
Studenten
Ort
Museum für Angewandte Kunst
Treffpunkt
Foyer des Museums
Datum
01.03.2007
Beginn
16:00 Uhr
Preis
Museumseintritt
Teilnehmer
max.25