KUNST+PAUSE
KUNST+PAUSE
05.05.2011
Das Werk Ernst Ludwig Kirchners spiegelt die antiakademische und antibürgerliche Haltung einer Künstlergeneration wieder, die nach neuen und zeitgemäßen Ausdrucksmöglichkeiten suchen. Mit den gleich gesinnten Künstlern Erich Heckel, Fritz Bleyl und Karl Schmidt-Rottluff, gründet er daher 1905 die Künstlervereinigung Die Brücke.
Im Mittelpunkt des künstlerischen Schaffens von Ernst Ludwig Kirchner steht zunächst der weibliche Akt in der freien Natur. Häufig entstehen diese Arbeiten auf Ausflügen, die die Brücke-Künstler gemeinsamen mit ihren Modellen unternehmen. Um das Wesentliche im Malprozess wiedergeben zu können wird oft nur 15 Minuten lang an einer Aktdarstellung gearbeitet, was zu radikalen Änderungen in der künstlerischen Gestaltung führt. Die gemeinsamen Erlebnisse der Künstler und ihrer Modelle wurden so zu einer wichtigen Grundlage für das künstlerische Schaffen Ernst Ludwig Kirchners.
Mit seiner Kunst und seinem Lebensstil verstieß Kirchner willentlich gegen gesellschaftliche Konventionen und genoss in einer von Doppelmoral gekennzeichneten Zeit die Aura des Verruchten Künstlers.
Im Fokus von KUNST+PAUSE steht heute das Werk des Expressionisten Ernst Ludwig Kirchner. Die Kunsthistorikerin und Galeristen Manuela Fischer wird anhand einiger seiner berühmtesten Werke die Ursprünge von Kirchners emotionaler, form- und farbstarker Bildsprache ergründen und seine Bildthemen in biografische sowie gesellschaftskritische Kontexte einordnen.
Anschließend an die Kunst+Pause (30-minütige Kurzführung in der Mittagspause) erhalten alle TeilnehmerInnen ein hochwertiges Lunchpaket.
- Reihe
- stART
- Ort
- Museum Ludwig
- Treffpunkt
- Foyer
- Datum
- 05.05.2011
- Beginn
- 12:30 Uhr
- Preis
- 4 € / 7 €
- Teilnehmer
- max.25
- Anmeldung bis
- 05.05.2011