Klauke+Glaube
02.12.2010
Jürgen Klauke bezeichnet seine Kunst als konzeptionelle, inszenierte Fotografie. Motivisch steht im Zentrum seiner Arbeit der eigene Körper, an dem er exemplarisch Grundfragen der menschlichen Existenz thematisiert. In subversiven Bildstrategien setzt er sich folglich auch kritisch mit religiös besetzten Themen auseinander. Kunst erweist sich so als kritisches Gegenüber zur Religion.
In der Sonderausstellung „Auf Leben und Tod“ im Wallraf ist Klauke mit mehreren Arbeiten vertreten: Neben der bereits erwähnten „Self-Performance“ und deren Auseinandersetzung mit Mariendarstellungen, findet sich noch die Arbeit „Toter Photograph“, die unsere Vorstellungen über das Leben nach dem Tod reflektiert. Hierfür zwängte sich Klauke mit einem Fotoapparat in der Hand in den Kofferschacht auf dem Köln/Bonner Flughafen, wobei ein Scanner diese Arbeit aufnahm.
Mit dem Theologen und freien Kurator Erich Witschke, der den Kölner Künstler Jürgen Klauke selbst gut kennt, verbringen wir eine spannende Kunst+Pause rund um das Thema Kunst und Religion.
- Reihe
- stART
- Ort
- Wallraf
- Treffpunkt
- Foyer
- Datum
- 02.12.2010
- Beginn
- 12:30 Uhr
- Preis
- 4,-EUR / 7,- EUR
- Teilnehmer
- max.25
- Anmeldung bis
- 01.12.2010