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Ikonen der Trauer
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Ikonen der Trauer

Evangelischer Kirchentag

08.06.2007

 

Trauer ist ein Leiden, das sich zwischen einer tiefen seelischen Bewegtheit und einer gleichzeitigen Lähmung offenbart. Es faszinierte Künstler über die Jahrhunderte hinweg. Andy Warhol wählte 1964 die äußere Form eines Altars, das Triptychon, um die Witwe des ermordeten Präsidenten der USA, John F. Kennedy in ihrer Trauer zu zeigen. "Jackie Triptych". Damit stellt er Jackie Kennedy in die Tradition der trauernden Frauen, wie sie auch zu sehen sind in dem Bildnis der Wehrdener Kreuzigung (Frankreich 1340). Es sind Zeugnisse vom Umgang des Menschen mit dem Schrecken des Todes. Die Theologin Michaela Langenheim und die Gestalterin Andrea Fuchs versuchen diesem Spannungsfeld auf die Spur zu kommen. Welche Bedeutung hat die Faszination des Menschen, das Leid des Anderen zu betrachten? Geht es um die Anerkennung der Tatsache, dass es Leiden gibt? Und sind diese Ikonen der Trauer Aufforderungen zum Handeln? Spannende Fragen im Zusammenhang mit dem Ev. Kirchentag.

 

Reihe
Studenten
Ort
Museum Ludwig und Wallraf-Richartz-Museum
Treffpunkt
Foyer des Museum Ludwig
Datum
08.06.2007
Beginn
11:00 Uhr
Preis
Eintritt in das Museum (Mitglieder kostenlos)
Teilnehmer
max.30
Anmeldung bis
07.06.2007