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Glänzend konserviert?
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Glänzend konserviert?

27.09.2006

 

Hat man sich zur Restaurierung eines Kunstwerkes entschieden, muss zunächst eine Analyse des Bildes und seiner Schäden vorgenommen werden. Gilt es sich lösende Malschichten zu festigen oder soll das Bild nur vom Staub der Jahrhunderte befreit werden? Sind Bildpartien mit vorangegangener unsachgemäßer Restaurierungsarbeit vorhanden? Und müssen Ergänzungstechniken hinzugezogen werden?

Diese Diagnose - für die abhängig von den jeweiligen finanziellen Möglichkeiten auch chemisch-physikalische Untersuchungen an Pigmenten, Bindemitteln und Bildträgern vorgenommen werden können – ist die Grundlage für das Bearbeitungskonzept. Bei der Restaurierung selbst sind Überraschungen dann nicht ausgeschlossen: so verwandelt sich schon einmal ein düsteres Herbstbild in ein strahlendes Sommerbild oder kommen mit Hilfe von Infrarot und Röntgenaufnahmen übermalte Bildschichten zum Vorschein. Diese Erkenntnisse sind wiederum kunsthistorisch bedeutsam, lassen sich doch damit die Historie eines Bildes, seine tatsächliche zeitliche Einordnung oder Zuschreibung zu einem bestimmten Künstler bestätigen oder gar revidieren.

Zum restauratorischen Aufgabenfeld zählt aber nicht nur die Restaurierung von Gemälden. Auch die teils imposanten Rahmen, Skulpturen, Textilien und Buchkunst gehören zum Arbeitsfeld.

 

 

Beim Besuch im Atelier der Restauratorin Agnieszka Wojdan, die sich auf alte und neue Gemälde und deren Rahmen sowie auf Skulpturen spezialisiert hat, werden Techniken der Restaurierung und Konservierung an Originalen erläutert.

 

Reihe
stART
Ort
Kunsthaus Rhenania
Treffpunkt
Bayenstraße 28
Datum
27.09.2006
Beginn
19:00 Uhr
Preis
5,- / 7,- EUR
Teilnehmer
max.25
Anmeldung bis
26.09.2006