Für und wider den Strich
10.09.2009
Viele Stufen muss man hochsteigen, um in Werner Kleins schneeweiße Galerie zu gelangen. Er gilt als der „Experte für das Leise in der Kunst“. Gemeint ist damit das weite Feld der Zeichenkunst: von der Skizze zur Studie, vom Entwurf bis hin zur autonomen Zeichnung. Auf den kleinsten gemeinsamen Nenner gebracht, könnte man sagen, es ist die Kunst, Striche auf einer Fläche zu verteilen. Doch jeder Strich muss befähigt sein eine Bildmitteilung zu machen. Darin liegt die Qualität. Sich selber oder dem Betrachter die Außenwelt, oder auch die Innenwelt, gegenwärtig zu machen.
Zur Begegnung mit der Linie sagt Werner Klein: Ich lade ein zum Sehen; zum genauen Hinschauen; zu sich Selber ein! Zwei Künstlerinnen werden anwesend sein.
Karoline Bröckel hält das kaum Wahrnehmbare in ihren Zeichnungen fest. Ihr Augenmerk gilt, der nicht linearen Dynamik, von Regentropfen, Schwalbenflug und der Bewegung von Zweigen im Wind...
Katharina Hinsberg’s Zeichnungen tilgen das Geschaffene. Auf den Strich folgt der Schnitt. Entlang den Rändern eines Strichs, verbleibt der Papiergrund als ein Gitterwerk. In der Galerie werden bis zu 200x150 cm große Netzarbeiten zu sehen sein.
Zeichnen ist die Visualisierung von Gedanken. Bei einem Glas Wein und Brezeln könnte ein reger Gedankenaustausch folgen.
- Reihe
- Studenten
- Ort
- Galerie Werner Klein, Volksgartenstrasse 10, 50677 Köln (Südstadt) linkes Hinterhaus, 4. Stock
- Treffpunkt
- Hinterhof Volksgartenstrasse 10
- Datum
- 10.09.2009
- Beginn
- 18:00 Uhr
- Preis
- 0,-
- Teilnehmer
- max.20
- Anmeldung bis
- 09.09.2009