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Eine Zeitreise in die 20er Jahre
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Eine Zeitreise in die 20er Jahre

02.04.2008

 

Entstanden aus einer lockeren Zusammenkunft politisch und sozialkritischer Gleichgesinnter, war die „Gruppe progressiver Künstler“ in den 1920er Jahren offen für neue Impulse ihrer Zeit aus Frankreich, Holland und der Sowjetunion. Ihr Ziel war die Entwicklung einer neuartigen künstlerischen Formensprache, die eine neue Beziehung zwischen dem Betrachter und dem Kunstwerk ermöglichen sollte. Hierfür gründeten sie gar eine eigene programmatische Zeitschrift, die sie „A bis Z“ nannten.

 

Die Ausstellung im Museum Ludwig legt den Fokus auf das künstlerische Schaffen der Kölner Vertreter Franz Wilhelm Seiwert, Heinrich Hoerle und Gerd Arntz. Sie zeigt die Beweggründe und die Resonanz der Gruppe weit über die Grenzen Kölns auf und erarbeitet die Gemeinsamkeiten dieser drei Künstler.

Flächiger Farbauftrage und kräftige Farben zeichnen die Gemälde von Seiwert und Hoerle aus, während Arntz als Graphiker viele Papierarbeiten angefertigt hat. Zu sehen sind im Museum sind vierzig Gemälde und über siebzig Papierarbeiten.

Ausgestellt werden außerdem Originalausgaben der programmatischen Zeitschrift „A bis Z“ sowie wichtige Kataloge und Dokumente aus den 1920er und 1930er Jahren.

 

 

Reihe
stART
Ort
Museum Ludwig
Treffpunkt
Foyer
Datum
02.04.2008
Beginn
12:30 Uhr
Preis
0,- EUR
Teilnehmer
max.5