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„Echte Fründe stonn zosamme.“
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„Echte Fründe stonn zosamme.“

Malerei ML

11.04.2008

 

Ihr sozialkritscher Ansatz war radikaler, als der ihrer Zeitgenossen George Grosz und Otto Dix. Nicht gelackt und aufpoliert, sondern reduziert in einer eigenen Formensprache sollte die Kritik an den Lebensbedingungen der Weimarer Gesellschaft in Kunst umgeformt werden. Man schaue sich dazu nur die Serie Zwölf Häuser von Gert Arntz an und staune: Ein ganzer Wortschwall wäre von Nöten, um eine so komprimierte Aussage über gesellschaftliche Zustände machen zu können.

 

Die Kölner Progressiven waren nicht nur strikte Kriegsgegner. (s.d.: Heinrich Hoerle: Denkmal der unbekannten Prothesen, 1930), das Hauptthema ihres Werks war der Klassenkampf. Und doch zeigt die Ausstellung im Museum Ludwig deutlich, dass die Kunst der Kölner Progressiven nicht als bloße Propagandakunst abgetan werden kann, sondern bis hin zum Malerischen den künstlerischen Ansprüchen der Modernen entspricht.

 

Die letzte große Retrospektive der schon fast vergessenen Kölner Avantgarde der Jahre 1920-1933 mit dem schönen Titel: „Vom Dadmax bis zum Grüngürtel“ fand vor über dreißig Jahren im Kölnischen Kunstverein statt. Eine junge Kunsthistorikerin aus den USA; Lynette Roth, die ihre Doktorarbeit über die Kölner Progressiven gerade schreibt, hat diese Ausstellung im Museum Ludwig kuratiert. Sie hat sich bereit erklärt jungekunstfreunde zu führen.

 

 

 

Reihe
Studenten
Ort
Museum Mudwig
Treffpunkt
Kasse
Datum
11.04.2008
Beginn
17:00 Uhr
Preis
Eintritt
Teilnehmer
max.25
Anmeldung bis
10.04.2008