Durchleuchtet
Sonderausstellung
06.03.2008
Kräftige, kurze Pinselstriche und leuchtende Farben, die im Auge des Betrachters zu Momentaufnahmen verschmelzen: Niemand konnte Licht eindrucksvoller auf Leinwand bannen als die Impressionisten. Sie gehörten zu den ersten, welche nicht mehr nur im Atelier malten, sondern - um den perfekten Sinneseindruck wiederzugeben - oft unter freiem Himmel ihre Staffeleien aufbauten. Die Sonderausstellung „Impressionismus- Wie das Licht auf die Leinwand kam“ stellt mit rund 130 Exponaten Kunst und Forschung einander gegenüber. Dabei stehen die Maltechniken der Impressionisten im Fokus. Wie kann man eine Fälschung erkennen? Was kommt zum Vorschein, wenn ein Gemälde geröntgt wird? Welche neuen Materialen spielen eine Rolle? Fragen wie diesen geht die Schau auf den Grund.Seit 2002 untersucht ein Team von Wissenschaftlern in Kooperation mit dem Institut für Restaurierungs- und Konservierungswissenschaft der FH Köln die charakteristische Maltechnik der (Post-) Impressionisten. Erstmals präsentieren sie ihre erstaunlichen, teils brisanten Ergebnisse der Öffentlichkeit. Dabei kommen moderne Technologien wie Infrarot , Stereomikroskopie oder Röntgenaufnahmen zum Einsatz.Gezeigt werden Meisterwerke aus dem Eigenbestand des Wallraf, aber auch Leihgaben aus hochkarätigen Museen wie der Tate Gallery in London, dem Amsterdamer Van Gogh Museum oder dem Pariser Musée d’Orsay. Bilder von Monet und Manet, Pisarro oder Renoir bis hin zu Postimpressionisten wie Gauguin oder Van Gogh versprechen reichlich Augenschmaus.Durch die Ausstellung führt uns die Kunsthistorikerin Barbara Trier, die als wissenschaftliche Mitarbeiterin für die Projektleitung der Sonderausstellungen im Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud verantwortlich ist.
- Reihe
- Studenten
- Ort
- Wallraf-Richartz-Museum, Köln
- Treffpunkt
- Im Foyer
- Datum
- 06.03.2008
- Beginn
- 19:00 Uhr
- Preis
- Museumseintritt, Mitglieder frei
- Teilnehmer
- max.25