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Die Leere füllen
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Die Leere füllen

22.11.2004

 

St. Peter ist nicht nur eine Kirche, sondern auch ein Ausstellungsraum. Hier haben in den letzten Jahren schon diverse Ausstellungen moderner Kunst stattgefunden, so z.B. Francis Bacon. Der erste Eindruck von Leere passt dann auch eher zum Ausstellungsraum zwischen zwei Ausstellungen als zur Kirche.

 

Der zweite Blick enthüllt die ständige Sammlung: ein geschichtenreicher Rubens, ein versteckter Flügelaltar, eine Skulptur von Chilida. Und plötzlich ist die Taufkapelle (!!!) von Peter Paul Rubens gar nicht mehr leer. Das spartanische der Einrichtung ist kirchenuntypisch, denn früher war St. Peter eine typische barocke, überladene Kirche und erst ihre Zerstörung im zweiten Weltkrieg machte sie zu dem, was sie heute ist.

 

So untypisch wie die Kirche selbst, wird auch unser Besuch dort sein. Pater Konrad ist nicht nur Theologe, sondern auch Kunsthistoriker und wird für uns St. Peter aus einem etwas anderen Blickwinkel sehen.

 

Vom leeren Raum ausgehend, werden wir die Beziehung von Kunst und Kirche entdecken. Dazu holen wir nicht nur die Monstranzen aus den Schränken, sondern werde auch die prächtigen Kirchengewänder benutzen, die Flügelaltäre auf und zu klappen, Weihrauch anzünden und die Orgel spielen.

 

Ausnahmsweise mal Kunst zum Anfassen! Bei der Betrachtung dieser Dinge unter theologischem und kunsthistorischem Sichtweise, wird der eine oder andere kirchliche Brauch endlich verständlich und das Theatrale der Bräuche enthüllt.

 

 

 

 

Reihe
Studenten
Ort
St. Peter
Treffpunkt
St. Peter Eingang Leonard-Tietz Str./Jahbach-Kämmerer Str.
Datum
22.11.2004
Beginn
17:00 Uhr
Teilnehmer
max.20
Anmeldung bis
18.11.2004