Die Deutschstunde
Atelierbesuch, Kunsthochschule für Medien
05.12.2008
Filmische Fragmente, teils vermischt mit sehr bekanntem Bildmaterial, unterlegt Marcel Odenbach mit Tönen, Rhythmen und Sprachfetzen, die gleichzeitig oder versetzt auf mehreren Filmleinwänden projiziert, einen Raum ergeben. Der Betrachter im Mittelpunkt der Installation integriert, ist gefordert, die Fragmente zu Bildern menschlicher Träume, Ängste und Hoffnungen zusammen zu setzen. Die Filme tragen literarische und sprichwörtlich klingende Titeln, wie zum Beispiel: „Die Deutschstunde“ oder „Wie gut, dass keiner weiß“. Im Atelier des Künstlers werden die jkf die Gelegenheit haben einige dieser Filme zu sehen. Gefragt, warum er mit dem Medium Video arbeitet, antwortet Marcel Odenbach: „Da Video drei verschiedene Elemente in sich vereinigt, a) das Bild, b) Handlungsabläufe, c) den Ton, da das Fernsehbild der heutigen Sehgewohnheit eher entspricht als das Tafelbild, da das Fernsehen als Zeitvertreib mit seinem hohen Unterhaltungscharakter gesellschaftliche, also politische Veränderungen in großem Maße ausgelöst hat…“ Marcel Odenbach (*1953) in Köln . Studium der Architektur, Kunstgeschichte und Semiotik an der TH Aachen. Seit 1992 Professuren an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe und der Kunsthochschule für Medien in Köln.
- Reihe
- Studenten
- Ort
- Köln
- Treffpunkt
- Aula der Kunsthochschule für Medien, Filzengraben 2, 50676 Köln
- Datum
- 05.12.2008
- Beginn
- 17:00 Uhr
- Preis
- 0 Euro
- Teilnehmer
- max.25