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Der andere Fokus
Museum
28.06.2006
Zu Beginn der 1960er Jahre benutzt Gerhard Richter erstmalig Fotografien als Vorlage für Gemälde – beiläufige Motive aus Zeitungs- und Illustriertenausschnitten, die er durch Abmalen vergrößert und damit zur Kunst erhebt. Er reduziert wiederum aber auch abgemalte Fotografien auf verschwimmende Ansichten, denen kaum noch Bezüge zur fotografierten Wirklichkeit anzusehen sind.
Diese Widersprüche und Gegensätze in Richters Werk werden jedoch von der Auseinandersetzung mit der Wirklichkeit zusammengehalten. Ob mit den Augen wahrgenommen, mit der Kamera fotografiert, in Glas gespiegelt oder malerisch inszeniert: es geht um die Realität. Gerade diese Vielfalt macht ihn so bedeutend.
Es lohnt sich also, genauer hinzusehen.
- Reihe
- Studenten
- Ort
- Museum Ludwig
- Treffpunkt
- Foyer
- Datum
- 28.06.2006
- Beginn
- 17:00 Uhr
- Preis
- Museumseintritt, Mitglieder frei
- Teilnehmer
- max.20
- Anmeldung bis
- 26.06.2006