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Degas+Tanz
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Degas+Tanz

03.02.2011

 

In weit über 1000 Gemälden, Pastellen, Zeichnungen, Skulpturen und Druckgraphiken widmet sich Edgar Degas (1834-1917) dem Motiv der Tänzerin. Als Künstler nahm er dabei selber die Position des Voyeurs ein, der seine Modelle „wie durch das Schlüsselloch“ beobachtete. Ihn interessierte weniger das Geschehen auf der Bühne als die Szenen, die sich im Hintergrund abspielten.

So zeigen seine Werke die Tänzerinnen in der Regel beim Ankleiden und Aufwärmen vor ihren Auftritten. Entsprechend liegt das Hauptaugenmerk der künstlerischen Beobachtung und Erfassung der weiblichen Figur nicht auf der inszenierten Pose, sondern der vermeintlich unbeobachteten „natürlichen“ Körperbewegung. Degas außergewöhnlicher Blick auf die Welt des Tanzes ist von der Kunstgeschichte dabei sowohl als ein erotischer als auch ein distanziert beobachtender gedeutet worden.

 

Die Kunsthistorikerin Suzana Leu wird die Intentionen des Künstlers kritisch hinterfragen, auf wegweisende Neuerungen in Degas Darstellung des weiblichen Körpers hinweisen und sozialhistorische Kontexte der Pariser Theater- und Opernwelt im 19. Jahrhundert beleuchten: There´s no business like show business!

Im Ticket für die Kunst+Pause sind Museumseintritt, Führung sowie ein hochwertiges Lunchpaket (Vollkornbrötchen, Fruchtgetränk plus Obst) enthalten. Die Kunst+Pause wird gesponsert von teppichversand24.de.

 

Mehr Infos zur Kunst+Pause finden sich unter unserer Rubrik „Programm - KunstPause“.

 

 

 

 

Reihe
stART
Ort
Wallaf
Treffpunkt
Foyer
Datum
03.02.2011
Beginn
12:30 Uhr
Preis
4,-EUR / 7,- EUR (Nichtmitglieder)
Teilnehmer
max.25
Anmeldung bis
02.02.2011