Das Unsichtbare sichtbar machen
Sonderausstellung
27.02.2007
Paul Klee beeindruckt als Künstler durch großes Facettenreichtum. Seine Spätwerke beeindrucken durch noch breitere Inhalte und Ausdrucksformen als seine früheren Arbeiten. Er komponiert in diesen Werken spontaner und improvisiert freier.
Nach Einsetzen einer unheilbaren Krankheit erlebte Paul Klee 1938 eine äußerst produktive Phase. Die zugleich expressive und meditative Darstellungsweise in diesen Arbeiten bringt seine Verfassung, Not und Angst, aber auch seine Zuversicht und Hoffnung, auch mit immer wieder humorvollen Nuancen zum Ausdruck. Der Öffentlichkeit ist diese Ebene seines Werkes meist wenig bekannt.
In der aktuellen Ausstellung des Museum Ludwigs sind rund 200 Werke aus dem Spätwerk Klees zu sehen. Darunter befinden sich kalligraphische Folgen von Bleistift- und Tuschezeichnungen genauso, wie viele mit Aquarell- und Kleisterfarben ausgeführte Werke aus seinen letzten Schaffensjahren.
Die Ausstellung wurde zur Eröffnung im Sommer 2005 auch im Zentrum Paul Klee in Bern gezeigt, wo sich ein Großteil der Arbeiten aus dem Spätwerk Paul Klees befindet.
Paul Klee war Anfang des 20. Jahrhunderts als Maler, Kunsttheoretiker und Kunstpädagoge tätig und lehrte für zehn Jahre als Meister am Bauhaus.
- Reihe
- Studenten
- Ort
- Museum Ludwig, Köln
- Treffpunkt
- Im Foyer
- Datum
- 27.02.2007
- Beginn
- 16:30 Uhr
- Preis
- Museumseintritt + 1,50 Euro Führung
- Teilnehmer
- max.20