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Christus als Frau
Evangelischer Kirchentag
08.06.2007
Ursprünglich war „Christus als Frau“ eine Phantasie von Mystikerinnen, die sie in Texten und Bildern formulierten. Die offizielle Kirche popularisierte diese Vorstellungen in ihrem Bildprogramm, vor allem zur Sicherung ihrer weiblichen Anhängerschaft. Zwei Werke des Kölner Museums, „Das Leben Christi in 27 Bildern“(um 1380/90) und „Christus und Caritas“ (um 1470) sind Beispiele für die mittelalterliche Vorstellung vom „weiblichen“ Christus. Dieser These zum “weiblichen Christus“ wird aus der marianischen Tradition die „männliche“ Mystik bei Bernhard v. Clairveaux hinzugefügt. Ein guter Anlass für kontroverse Gespräche zur „Domestizierungsthese“ durch die Kirche, gerade an einem Kirchentag.
- Reihe
- Studenten
- Ort
- Stiftersaal im Wallraf-Richartz-Museum
- Treffpunkt
- Stiftersaal
- Datum
- 08.06.2007
- Beginn
- 16:00 Uhr
- Preis
- Eintritt in das Museum (Mitglieder kostenlos)
- Teilnehmer
- max.30