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Alles im Fluss
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Alles im Fluss

19.01.2011

 

„Deutschlands wahre Kraft und Größe liegt am Rhein“, soll 1551 Maria von Ungarn, Statthalterin der Niederlande, gesagt haben. Künste und Kultur, Buchdruck und Kartographie erfahren im Rheinland zur Renaissancezeit eine Epoche der Blüte. Die Entdeckungsfahrten der Zeit verändern das Bild der Welt und werden vom rheinischen Kartenzeichner Gerhard Mercator auf eine bis heute erstaunlich exakte Weise aus Vogelperspektive wiedergegeben. Dennoch stellen Veränderungen aller Art die Kölner Bürger wie den Künstler Bartel Bruyn den Älteren oder den ideenreichen Verleger Michael von Eitzing vor neuen Herausforderungen.

 

Verbitterte Glaubenskriege und wirtschaftliche Konkurrenz sind Symptome einer ersten Globalisierung. Importe aus dem exotischen Ausland wandeln den rheinischen Markt um, das Indigo aus Indien gefährdet die rheinische Färberindustrie. Angebot und Nachfrage verändern den Verkauf der eigenen Produkte und stellen erstmalig die Frage nach kapitalistischer Effektivität. Die rheinische Wirtschaft steht vor einem Konflikt, die Politik der Stadthalter wird offen angegriffen. Schließlich erreicht die Reformation das katholische Köln und droht die alte Ordnung umzuwälzen.

 

Wie geht das Rheinland damit um? Wie bewahrt es im konfliktreichen Zeitalter von Humanismus, Reformation und Gegenreformation die Haltung bei? Eine kritische Reflexion bietet uns anhand von rund vierhundert Exponaten aus dem Pariser Louvre, aus London, Wien und Köln die Führung von Lothar Altringer, Kunsthistoriker und stellvertretender Direktor des LVR- Landesmuseum Bonn.

 

ACHTUNG: DER PROGRAMMPUNKT MUSS LEIDER AUSFALLEN!!!

 

 

 

Reihe
stART
Ort
LVR-Landesmuseum Bonn
Treffpunkt
Foyer
Datum
19.01.2011
Beginn
19:00 Uhr
Preis
EUR 8,- / EUR 10,- (Nichtmitglieder)
Teilnehmer
max.25