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Aktiv für Kunst und Köln
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Aktiv für Kunst und Köln

07.02.2009

 

D. Schneiders Erfolgsgeheimnis als Vermittler zwischen Künstler und Sponsor lautet: Pflege persönlicher Bindungen. Hinzu kommen seine Überzeugungskraft und sein großes Fachwissen sowie eine gehörige Portion Nonchalance, mit welcher er die Kölner Unternehmen zur Förderung der lokalen und regionalen Kunst gewinnen konnte. Dass Kunst gar ein Teil der Unternehmens-kommunikation sein kann, davon überzeugte er seit Ende der 1960er Jahre so renommierte Firmen wie (damals) 4711, Lufthansa, Gerling, Sony, Toyota, oder Ford.

 

Vielen jungen Talenten konnte er durch diese Beziehungen Starthilfe geben. Als förderlich erwies sich zudem seine Zeitschrift „Kölner Skizzen“, mit welcher er seit über 30 Jahren noch weniger bekannten Künstlern die Möglichkeit gab und gibt, ihre Werke erstmals einem breiteren Publikum zu präsentieren. Und so überrascht es wenig, dass sich heute unter den von ihm geförderten Künstlern so berühmte Namen wie Rosemarie Trockel, Joseph Beuys oder Sigmar Polke befinden. Vermittlung leistet er jedoch auch auf inhaltlicher Ebene, wenn das ein oder andere Kunstwerk beim Sponsor auf Unverständnis stieß.

 

Gespiegelt wird seine Leidenschaft für die Kunst in Köln auch in seinem Fotoarchiv, das mit über 90.000 Negativen die Kölner Kunstszene der letzten 40 Jahre dokumentiert.

 

Wir treffen den Kunstvermittler in seinen Privaträumen, um uns mit ihm über die Entwicklung des Kunst-Sponsorings in Köln zu unterhalten.

 

 

Reihe
stART
Ort
Kölner Norden
Treffpunkt
Agneskirche
Datum
07.02.2009
Beginn
15:00 Uhr
Preis
EUR 0,-
Teilnehmer
max.10
Anmeldung bis
06.02.2009