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Abstraktion durch Reduktion
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Abstraktion durch Reduktion

Sonderausstellung

17.01.2008

 

"Wenn man nicht die Dinge darstellt, bleibt Raum für das Göttliche. "

Diese Überzeugung versuchte Piet Mondrian durch starke Abstraktion in seinen Bildern umzusetzen. Hauptmotiv seiner späteren Werke sind die allseits bekannten rechteckigen Farbflächen in den Grundfarben Rot, Blau und Gelb, sowie deren jeweiligen Mischergebnisse Weiß und Schwarz für Hintergrund und Linien.

 

Trotzdem: Warum assoziiert Mondrian das Göttliche mit starker Abstraktion?

Diese Verbindung mag nicht jedem Betrachter direkt einleuchten. Umso spannender ist es daher, sich mit Mondrians Werken näher zu beschäftigen. Seine Bildsprache erschließt sich einem nur dann, wenn man unter die Lupe nimmt, welche philosophisch-religiösen Grundgedanken seine Malerei beeinflussten.

 

Warum Geometrie und eine reduzierte Farbpalette? Wie verläuft die Entwicklung des holländischen Malers über die einzelnen Kunstrichtungen seiner Zeit bis hin zum Konstruktivismus, den Mondrian mitbegründet und entscheidend geprägt hat?

 

Die Ausstellung im Museum Ludwig präsentiert eine der weltweit größten und bedeutendsten Mondrian-Sammlungen, die im Gemeentemuseum in Den Haag beheimatet ist. Im Mittelpunkt der Ausstellung steht der künstlerische Prozess den der Maler auf dem Weg zur Abstraktion durchlief.

 

Mondrian selbst schrieb bereits 1914: " [...] Ich entwerfe Felder aus Linien und Farben auf einer Oberfläche, um eine universale Schönheit plastisch zum Ausdruck zu bringen. [...] dafür abstrahiere ich soweit bis ich zum Wesen der Dinge vordringe."

 

An diesem Abend, erfahren wir mehr über die Entwicklung der Abstraktion in Piet Mondrians Schaffen.

 

 

Reihe
Studenten
Ort
Museum Ludwig, Köln
Treffpunkt
Museumskasse
Datum
17.01.2008
Beginn
16:30 Uhr
Preis
Museumseintritt, Mitglieder frei
Teilnehmer
max.20